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Der ESL57, das Original. Im Jahre 1957 stellte der englische Hifi Pionier Peter Walker seinen elektrostatischen Lautsprecher ESL 57 der Öffentlichkeit vor. Er hatte von Anfang an seine charakteristische Gestalt, die viele als zeitlos britisch empfinden. Der ELS 57 erzeugt einen derartig wirklichkeitsgetreuen Klang, daß man davon in England sagt “for the closest approach to the original sound”. Gemeint ist, daß es wohl keinen anderen Lautsprecher gibt, der Instrumente und Stimmen derart naturgetreu wiedergibt. Heute werden die aktiven Elemente dieses Lautsprechers mit den Originalwerkzeugen von der QUAD Musikwiedergabe produziert. Dort kann man ihn auch zur direkten Lieferung bestellen. Neben vollkommen neu aufgebauten ESL57 liefert die QUAD Musikwiedergabe auch refurbishde ESL57 zu verlgeichsweise günstigen Preisen. Die Lieferung erfolgt in neu angefertigten Spezialkartons. Außer in schwarz, gibt es die Frontgitter in weißaluminium, perlweiß, beige, bronze und kupfer (von links nach rechts). Seitenteile und Füße sind neben Buche auch in Eiche, amerikanisch Nußbaum, Teak und Wenge (von links nach rechts) lieferbar.
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Der QUAD ESL 63, der Stereoprofi. Als die QUAD Elektrostaten entstanden, gab es noch keinen Raumton. Als dann die Stereophonie aufkam, zeigte es sich, daß die ESL`s auch damit keine Probleme hatten. Nur die Hörfläche, das ist der Bereich, in dem die Zuhörer sich aufhalten müssen, um einen optimalen Stereoeindruck übermittelt zu bekommen, hätte etwas größer sein können. Die Erfüllung dieses Wunsches erwies sich jedoch weit schwieriger, als zunächst angenommen. 18 Jahre Entwicklungsarbeit benötigt Peter Walker, bis der ESL 63 produktionsreif war. Nach den Gesetzen der Akustik muß der ESL 63 geringfügig anders klingen als der ESL 57. Und weil jeder der beiden Elektrostaten seine Anhänger hat, gibt es heute beide nebeneinander. Die Lieferung erfolgt in neu angefertigten Spezialkartons. Wählen Sie Ihre Lieblingsfarbe für den Stoff: anthrazit 12; beige 28; braun 18; kaminrot 29; grau 14: lichtgrau 16; weiß 11; orange 22 (links nach rechts) und natürlich schwarz.
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Braun LE1 im Bauhausdesign. An der Ulmer Hochschule für Gestaltung entstanden in den 50er Jahren vom Bauhaus beeinflußt, technische Gebrauchsgegenstände, die man Vorstellungen wie hell, leicht und vielleicht sogar nüchtern zuordnen konnte. Von Dieter Rams, einem der bedeutensten Produktgestalter an der Hochschule stammt der (ursprünlich im Auftrag der Firma Braun gemachte) Entwurf für den Lautsprecher LE1 auf der Basis des QUAD Elektrostaten. Kein anderer als Dieter Rams hat der Musikwiedergabe GmbH die Genehmigung erteilt, den LE1 unter seiner Lizenz wieder herzustellen. Die Lieferung erfolgt in neu gefertigten Spezialkartons.
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Und was bedeutet nun die Zusatzbezeichnung “QA” ? Es genügte ja nicht, die Geheimnisse von Peter Walkers Entwicklungsphilosopie und seinen Konstruktionen wieder zu entdecken. Wollte man sie nicht nur theoretisch nutzen, musste man die gewonnen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen. Kurz gesagt, praktische Arbeit, vor allem Handarbeit war nötig. Zu deren Ausführung haben wir in der QUAD Musikwiedergabe eine eigene Abteilung gegründet, das QUAD Atelier. Ihre Anfangsbuchstaben, also QA, zieren nun die Typenschilder der heutigen ESLs. Auch wenn sich deren äusseres Erscheinungsbild, dem Zeitgeschmack entsprechend verändert hat, sollen sie dokumentieren, dass jeder von ihnen nach bestem Wissen im Sinne der Ideale von Peter Walker gebaut wurde, kurz gesagt: dass jeder ESL von der QUAD Musikwiedergabe eine Stradivari so wiedergibt, wie sie wirklich klingt.
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Vergessene Ideale wiederentdeckt. Schneller-Weiter-Höher ! Jeden Monat kürt die Fachpresse neue Lautsprecher zu Testsiegern. Deren Konstrukteure nutzen die nahezu unbegrenzte Leistungsfülle moderner Verstärker, um immer neue interessante Klangeffekte zu erzeugen. Ein endloser Kampf um den Zeitgeschmack und gegen die Konkurrenz.
Quad-Gründer Peter Walker war nicht nur Lautsprecher-Konstrukteur. Er war auch ein fähiger Musiker; zuerst, im Jazz, als Altsaxophonist und später als vielseitiger Konzertflötist. Aus eigener Erfahrung wusste er also ganz genau, wie Musikinstrumente tatsächlich klingen und auch in welcher Richtung sie im Gesamtbild des Orchesters auf den Hörer wirken. Und er wusste vor allem, dass gut gespielte Instrumente im Original dem Zuhörer nie lästig werden.
Bei seinem ersten Elektrostaten, dem ESL 57, der vor Einführung der Stereophonie entstand, war das Richtungshören noch kein Problem. Damals hatte er maximal 15 Watt Verstärkerleistung zur Verfügung, die er kompromisslos in einen vollkommenen, natürlichen Klang einsetzte, der niemals lästig wird.
Beim ESL 63 sorgte die Stereophonie für die Richtungs-Erkennbarkeit bei den einzelnen Instrumenten. Meisterhaft vereinigte Walker diese mit der Natürlichkeit ihrer Wiedergabe.
Bei den Entwicklungsarbeiten erkannte er aber bald, dass es die Gesetze der Hörpsychologie nicht zulassen, seine Ideale in einem einzigen Lautsprecher zu vereinen. So entstand also kein stereo- optimierter Universal-ESL, sondern es blieb bei dem ESL 57 für völlig ermüdungsfreies Hören, und hin- zu kam der ESL63 für präzise Raumabbildung. Die Wahl hat er seinen mündigen Hörern überlassen.
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